Das war ja klar das die kleine Schwester nun auch ein
eigens Dirtbike möchte. Nach Wochenlangem bitte hat
Papa klein beigegeben und ist doch wirklich
gelungen, oder?

Dia-Show Freitag 26.11.2010
Mit
dem MTB durch den Himalaya
Viele Zuschauer waren begeistert von den Bildern und Geschichten dazu, die Frank
uns bei einem gemütlichen Abend gezeigt hat. Danach wurde noch fleißig
fachgesimpelt und der eine oder andere Happen vom Büffet verdrückt.
Bis
dahin wünschen wir euch alles Gute ein schönes Fest und einen guten Rutsch.



Projekt Dirtbike für Kids
Finn 6 Jahre jung wünschte sich ein echtes Dirtbike,
sein Vater aber merkte bald dass das gar nicht so einfach ist.
Ein Dirtbike in 20" zu bekommen.
Projekt Dirtbike für Kids
Finn 6 Jahre jung wünschte sich ein echtes Dirtbike,
sein Vater aber merkte bald dass das gar nicht so einfach ist.
Ein Dirtbike in 20" zu bekommen.
Nachdem er sein Anliegen und Finn seine Vorstellungen vorgetragen hatte,
machten wir uns gemeinsam ans Werk Finns Traumbike aufzubauen.
Der Rahmen war schnell gefunden, AluTech eine kleine feine Bike Schmiede
schweißte uns der Rahmen so wie wir ihn wollten.
Nachdem der Rahmen da war, haben wir der Hussefelt Kurbel
neue Gewinde-Bohrungen verpasst, damit wir die richtige
Kurbellänge 150mm bekommen.
Feine Brave Naben mit Eclat Felgen, Single Speed und
eine RST Gabel machen das Bike perfekt für den Dirtpark Einsatz.
Leicht ist es dennoch nicht geworden, Finn legte mehr Wert
auf das aussehen, aber mit 10,5Kg auch nicht schwer
und sieht echt schön aus, oder?

MTB Ausfahrt Idrosee 2010

Nachdem es seit Wochen geregnet hat waren wir alle sehr gespannt wie das Wetter in Italien ist und wir hatten echt Glück, als ich Sonntag angekommen bin hat es dort aufgehört zu Regnen, Andy, Markus und ihre Familien sind schon Samstag angekommen und es regnete den ganzen Tag.

Nachdem Frank, wie ausgemacht erst Mittwoch kam, haben wir uns bis dahin mit verschiedenen Aktionen, wie Wandern, Tagesausflug ins Gardaland, Ausfahrt zum Gardasee, Faul in der Sonne liegen die Zeit vertrieben.

Am Donnerstagmorgen ging es dann gegen 10 Uhr los zur unserer ersten Ausfahrt.
Die ersten per Kilometer noch auf der Straße bevor es dann auf die Auffahrt auf einer kleinen Asphaltstraße ging.

1200 Höhenmeter, puh da kamen wir alle ganz schön ins Schwitzen, mein Thermometer zeigte über 35°C, und kein Schatten in Sicht. Aber wir kamen ganz gut voran, zumindest die anderen, Frank, Andy, Markus und Monika, nur ich war nicht ganz so fit und hatte auch noch vergessen mein essen einzupacken.

Nach fast 3 Stunden bergauf war ich ganz schön am Kämpfen und auch das Wetter wurde schlechter, als wir auf der Hütte erreicht hatten waren es nur noch 12°C und es fing leicht an zu regen.
Zu meinem Glück hatte die Hütte oben geöffnet und Moni und ich haben uns erst mal einen Teller Pasta rein gehauen und allein schon die waren die Reise nach Italien währt.
Nachdem wir uns gestärkt waren fuhren wir die letzten Höhenmeter auf Schotterwegen nach oben. Oben angekommen machten wir uns auch gleich auf den Weg nach unten, denn das Wetter wurde immer schlechter.

Kaum losgefahren fing es an zu Hageln und wir stellten uns erst mal unter ein paar Bäume bis das gröbste vorbei war. Dann aber erwartete uns ein Single Trail erster Güte der uns für die Strapazen bei der Auffahrt mehr als endschädigte. Dieser führte uns teilweise in steilen Kehren erst auf groben Schotter und dann auf Waldboden nach unten. Stellenweise ging es rechts oder links „

steiler“ nach unten, aber zum Glück konnten wir das vor lauter Nebel nicht sehen, dachten Markus und ich, denn wir beide haben doch ein wenig Höhenangst.

Umso weiter wir nach unten kamen umso besser wurde auch wieder das Wetter. Die letzten Meter ging es dann wieder auf Asphaltstraße bergab bzw. bis zum See zurück, dort angekommen waren alle ein wenig verwundert denn am See war den ganzen Tag schönes Wetter gewesen.
Am Abend sind wir dann alle zusammen zu Franks Liebling Italiener zum Essen gefahren und haben Tag den gemütlich ausklingen lassen.
Am Freitag scheuchte uns Frank etwas früher aus den Federn um den 136 Kernen Trial in Angriff zu nehmen. Runde 1300hm und 40km standen auf dem Programm, das ganze fast nur auf Schotterpiste und Trials. Nachdem uns Monika zum Startpunkt nach Bondon freundlicher Weise geschattelt hat ging es ohne großes Einrollen in den Berg!

Nicht nur die kurzen Rampen Bergauf sondern auch die Sonne Liesen die eine oder andere Schweißperle von der Stirn tropfen.

Doch die wirklich tollen Blicke auf den See und Berglandschaft entschädigten dafür! Jetzt hieß es Single Trial Bergauf, Blick auf den Weg und volle Konzentration. Immer weiter nach oben schlängelte sich der Trial den Berg nach oben, dann würde der Weg wieder breiter und wir waren fast oben.

Die letzten paar Meter bis zum Gipfel ging es eine Treppe zu Fuß nach oben. Hier oben auf dem Berg verlief 1915-18 im ersten. Weltkrieg die Front, was eindrucksvoll die Bombenfunde zeigten die in den alten Schutzhöhlen lagen.

Beim Blick nach unten sahen wir auf einmal 2 Motorradtrailer mit ihren Bikes den Trial hochfahren, den wir noch nach unten fahren wollten. Was für ein Anblick wie die Jungs die Maschinen um die engen kehren zirkeln. Als die Jungs oben ankamen machten sie erstmals ein Bier auf, dreimal dürft ihr raten aus welcher Ecke von Deutschland die Jungs kamen?
Nachdem wir uns gestärkt hatten machten wir uns auf den Weg die 136 kehren zu bezwingen.

Jeder versuchte möglichst viele der zum teils sehr engen und steilen kehren zu fahren, was immer mal wieder zu leichten bodenkontakt führte, das aber mein grinsen nicht schmälerte. Alle 15-20 Kehren wartete ich auf die anderen und auch hier wurde das grinsen in den Gesichtern immer breiter.

Teilweise führt der Trial an steilen Abhängen vorbei, die der steinige Untergrund nicht gerade leichter zu fahren macht. Nachdem es oben anfangs doch recht steinig war wird der Boden zu weichen Waldboden je tiefer wir kommen und auch der Wald wird immer dichter Sodas man oft nicht sieht wie tief es hinab geht. Das führt dazu das wir alle mutiger werden und es den Trial entlang nur so krachen lassen, denn die Bäume würden einen bei einem Sturz schon auffangen, denken wir uns. Nach gut einer Stunde Trial abfahrt vom feinsten spuckt uns der Trial wieder auf die Straße.

Die letzten Kilometer legen wir gemütlich am See entlang zurück und freuen uns schon auf die letzte ausfahrt morgen.